Zufällig sah ich in der Stadt eine offene Türe mit mehreren Näherinnen. Wir kamen ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass es das Atelier der Caritas ist. Unkompliziert und schnell beschlossen wir zusammenzuarbeiten.
Ich gab verschiedene Wollmützen in Auftrag und lieferte die Wolle dazu. Innert einigen Tagen hatten sie Prototypen gestrickt. Nach meinem Ok strickten die Frauen wie die Weltmeisterinnen und hatten innerhalb weniger Wochen mehr Kappen bereit, als ich in Auftrag gegeben hatte.
Als ich die Kappen abholen ging und sie für die Arbeit bezahlte, waren sie unglaublich stolz und überglücklich. Denn nach vielen Jahren Arbeitslosigkeit am Rande der Gesellschaft hatten sie endlich wieder etwas von Marktwert produziert, das sogar in der Schweiz verkauft wird. Wir waren alle so gerührt, dass uns die Tränen kamen.
Die Damen freuen sich jetzt schon auf den nächsten Auftrag.